London

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Abend am Picadilly Circus
Abend am Picadilly Circus

Dem erstmaligen Besucher wird die Stadt an der Themse seltsam bekannt vorkommen: Den roten Doppelstockbus, den er zu einer ersten Stadtrundfahrt besteigt, hat er bereits auf diversen Fotos gesehen. Auch die Gebäude und Plätze, an denen die Fahrt vorbeigeht, sind so unbekannt nicht - Buckingham Palast, Big Ben, Tower und Tower-Bridge, Downing Street, Westminster Abbey und natürlich Picadilly Circus mit der weltbekannten Leuchtreklame. Viele der weitverbereiteten Klischees über London bzw. England im allgemeinen wird er bestätigt finden, andere wiederum nicht. Es gibt keinen Nebel in London, aus einem heruntergekommenen Industriegebiet wurden die hypermodernen Docklands und auch sonst gibt es viel mehr zu entdecken als die bekannten Postkartenmotive.

London unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von vielen anderen Städten (Kontinental-)Europas, denn sie ist das, wovon viele nur träumen: eine Weltstadt. Die Stadt zeigte lange Zeit, daß eine multikulturelle Gesellschaft funktionieren könnte, wenn es alle Beteiligten denn wirklich wollten.

Wenn Sie nach London reisen möchten, haben Sie dafür recht unterschiedliche Möglichkeiten. Am schnellsten geht es natürlich mit dem Flugzeug, der Flughafen Heathrow liegt nur unweit der Stadt. Etwas länger dauert die Fahrt mit der Bahn durch den Eurotunnel. Wenn Zeit keine Rolle spielt und schon die Reise ein Erlebnis werden soll, können Sie auch mit einer der Nordsee-Fähren anreisen.

In London angekommen ist es empfehlenswert, die U-Bahn als Verkehrsmittel zu nutzen - man kommt schnell vorwärts und hat gleichzeitig noch ein eindrucksvolles Erlebnis. Was bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel besonders auffällt, ist die permanente Furcht vor dem Terrorismus - und das nicht erst seit dem 11. September 2001 oder den Ereignissen vom Juli 2005. Lassen Sie keine Gepäckstücke unbeabsichtigt herumstehen, diese könnten leicht in den Verdacht geraten, einen Sprengsatz zu enthalten - und nehmen Sie es mit der typisch britischen Gelassenheit der einheimischen Fahrgäste, wenn der Zug auf offener Strecke hält und Sie zum Aussteigen aufgefordert werden. Es gab vermutlich lediglich eine Bombendrohung :-(
In Wirklichkeit lebt man in London aber nicht sicherer oder gefährlicher als anderswo auch. Die Ereignisse der vergangenen Jahre in Europa haben gezeigt, daß der internationale Terrorismus grundsätzlich niemanden verschont.

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Extra: Puzzlebild Picadilly Circus

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