London
Docklands - aus Ruinen zur Zukunftsstadt

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Blick von der DLR-Station Crossharbour zum Canary Wharf Tower
Blick von der DLR-Station "Crossharbour" zum Canary Wharf Tower

Noch in den 1970er Jahren endete London für die meisten Besucher an der Tower-Bridge. Was sich in östlicher Richtung anschloß, war ein heruntergekommenes Industriegebiet mit verfallenden Lagerhäusern und Hafenanlagen im Londoner East End. In besseren Zeiten wurden hier die Produkte der englischen Kolonien von den Schiffen abgeladen (gelöscht). Doch der Niedergang des Empires machte auch vor den Docklands nicht halt, zumal es inzwischen an besser zugänglichen Stellen modernere Anlagen gab.

Im Jahre 1975 begann in der Wapping Street die erste Sanierung mit der Umwandlung von Lagerhäusern in Wohngebäude. Bald darauf waren die gesamten Docklands eine einzige Baustelle. Eines der ersten der sanierten Docks war das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Tower of London gelegene St. Katherines Dock.

Heute sind die Docklands ein futuristisch anmutender Stadtteil. Metall, Glas und polierter Stein wie z.B. Marmor sind die dominierenden Baumaterialien, die S-Bahn heißt Docklands Light Railway (DLR) und wird ferngesteuert, d.h., es gibt hier keinen Fahrer. Mit dem Canary Wharf Tower - einem 244 Meter hohen Bürohochhaus - steht in den Docklands auch das höchste Gebäude Londons. Der Gebäudekomplex von Canary Wharf ist auch in einem weiteren Punkt gigantisch: in ihm gibt es 46.000 Arbeitsplätze.

In den Stadtteilen Whitechapel und Stepney stehen in unmittelbarer Nachbarschaft der hypermodernen Neubauten noch Teile des alten East Ends - ein Kontrast, wie er wohl größer kaum sein könnte.

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