Santorin - allgemeines

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Übersichtsgraphik Insel Santorin / Thira - Griechenland
Übersichtsgrafik Santorin
mit Nachbarinseln

Die südlichste der großen Kykladen-Inseln, Santorin (auch Thira, Fira oder Santorini genannt), verdankt ihre etwas eigenartige Form einem gewaltigen Vulkanausbruch. Dieser jagte vor etwa 3500 Jahren einen großen Teil der Insel buchstäblich in die Luft. Eine gewaltige Flutwelle zerstörte dabei viele nahe und entfernt gelegene antike Hafenstädte. Von der Insel selbst blieben nur Reste übrig - ein riesiger, mit dem Meer verbundener Kratersee und steile, oft mehrere hundert Meter hohe, beinahe senkrecht aus dem Wasser ragende Kraterwände.
Aus ursprünglich einer Insel wurde bei der gewaltigen Vulkan-Explosion eine zunächst aus drei Inseln bestehende Inselgruppe mit der heutigen Hauptinsel Santorin (Thira) und den kleinen Inseln Thirasia und Aspronissi. Jahrhunderte später tauchten durch vulkanische Aktivität aus dem Kratersee zwei weitere kleine Inseln auf - Palea Kameni und Nea Kameni.

Aus den Ruinen des antiken Thira entstand im 20. Jahrhundert eine beliebte Urlauber-Insel. Santorin ist neben Mykonos die wohl bekannteste Insel der Kykladen.
In Form von heißen Schwefelquellen gibt es auf der Insel Palea Kameni auch heute noch Überbleibsel der einstigen vulkanischen Aktivität, auf der Nachbarinsel Nea Kameni findet man sogar den einzigen aktiven Vulkan der Ägäis.
Im Süden der Insel Santorin können Sie bei Akrotiri eine antike Ausgrabungsstätte besichtigen. Die bei dem bereits erwähnten Vulkanausbruch verschütteten Gebäude werden seit einigen Jahren wieder freigelegt und sind erstaunlich gut erhalten.
Santorin besitzt viele schöne Badestrände. An einigen ist der Sand schwarz - dieser kann in der Sommersonne recht heiß werden.
Eindrucksvoll ist auch der Blick auf die terrassenförmig in den Kraterrand hineingebauten Häuser und - natürlich - die im Kratersee untergehende Sonne.

Die Insel Santorin ist verkehrstechnisch gut angebunden: Sie verfügt über einen Flughafen mit Direktverbindungen in viele mitteleuropäische Großstädte, dazu gibt es viele Fährverbindungen, u.a. zu den wichtigsten der anderen Kykladen-Inseln.

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