Zeustempel und Zeusstatue in Olympia

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Olympia - Die umgestürzten Säulen des Zeustempels
Olympia - Die umgestürzten Säulen des Zeustempels

Der Zeustempel war das größte Bauwerk des Heiligtums von Olympia. Er wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. auf einem Stufenbau errichtet. Dem Status des Göttervaters Zeus entsprechend beherrschte der Tempel die gesamte Umgebung. Seine Länge maß etwa 64 Meter, seine Breite 27,70 Meter und seine Höhe mehr als 20 Meter.

Im Zeustempel befand sich eine 12,40 Meter hohe Statue des obersten Gottes der Griechen. Sie bestand aus Gold und Elfenbein und war das erste der sieben Weltwunder der Antike. Zeus saß auf einem prachtvollen Thron und hielt in der linken Hand sein Zepter mit einem Adler auf der Spitze und in der rechten Hand eine gold-elfenbeinerne Nike.
Die Zeusstatue wurde von dem Künstler Phidias im 5. Jahrhundert v. Chr. in seiner nahegelegenen Werkstatt erschaffen.

Die Statue befand sich bis zum Ende der antiken olympischen Spiele an diesem Platz im Zeustempel. Im Jahre 395 wurde sie nach Konstantinopel gebracht. Vermutlich verbrannte sie dort im Jahre 475 bei einem großen Stadtbrand.

Der Zeustempel selbst erlitt ein nicht weniger schlimmes Schicksal. Seiner Statue beraubt, wurde er im Jahre 426 auf Befehl des Kaisers Theodosius II. als heidnischer Götzenbau niedergebrannt. Durch zwei Erdbeben in den Jahren 522 und 551 wurde die Zerstörung vollendet. Die riesigen Säulen des Tempels stürzten um und bilden seitdem ein gigantisches Trümmerfeld.

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