Chalkidiki

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Übersichtsgraphik Halbinsel Chalkidiki - Griechenland
Übersicht über die Halbinsel Chalkidiki

Chalkidiki ist eine gebirgige Halbinsel und beliebte Ferienregion in der nördlichen Ägäis. Vom Flugzeug aus betrachtet sieht sie aus wie eine riesige Hand mit nur drei Fingern. Auf diesen drei schmalen Landzungen - Kassandra im Westen, Sithonia in der Mitte und Athos im Osten - befinden sich auch die touristischen Zentren der Halbinsel Chalkidiki.

Die Landschaft auf Chalkidiki ist sehr vielseitig. Hier finden Sie u.a. kilometerlange Sandstrände mit sauberem Wasser, einsame, verträumte und von Felsen umgebene Buchten sowie hügelige Gebiete mit markierten Wanderwegen. Doch auch 2000 Meter hohe Berge prägen das Gesicht dieser reizvollen Region.
Einen Blick in die Geschichte können Sie in der Ausgrabungsstätte der antiken Stadt Olynthos aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. werfen. Noch ältere Fundstücke erwarten den Besucher dagegen in der Tropfsteinhöhle von Petralona. Hier gibt es Knochen von längst ausgestorbenen Tieren und von Steinzeitmenschen.

Von den drei markanten Landzungen ist Kassandra die touristisch am besten erschlossene. Moderne Badeorte und Urlauberzentren mit großen Hotels und ausgiebigem Nachtleben erwarten den Besucher in diesem Teil der Chalkidiki. Auf einer Küstenstraße können Sie Kassandra mit dem Auto an einem Tag umfahren.

Wer es etwas ruhiger mag, der sollte die mittlere Landzunge Sithonia aufsuchen. Diese naturnahe Halbinsel ist ideal für Individualisten und all diejenigen, die auf Animation und Nachtleben verzichten können. Sithonia ist dennoch touristisch gut erschlossen und kann ebenfalls auf einer Küstenstraße mit dem Auto umrundet werden.

Die östliche Landzunge Athos ist eine hochgebirgsartige Halbinsel und wird vom gleichnamigen und 2033 m hohen Berg Athos überragt. Der in der Antike angelegte Xerxeskanal trennt diese Landzunge von der übrigen Chalkidiki. Die Halbinsel Athos ist nur bis zu der kleinen Hafenstadt Ouranopolis frei zugänglich. Hinter der Stadt liegt die streng bewachte Grenze zur autonomen Mönchsrepublik Athos. Diese sich selbst verwaltende griechisch-orthodoxe Mönchsgemeinde darf nur von Männern mit Sondergenehmigung besucht werden. Seit mehr als 1000 Jahren wurden die Felsen von Athos von keiner Frau mehr betreten. Die etwa 2000 Mönche leben in 20 Klöstern oder als Einsiedler. In den zum größten Teil restaurierten und auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO stehenden Klöstern befinden sich zahlreiche bedeutende byzantinische Kunstdenkmäler.

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