Der Dom zu St. Blasien

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St. Blasien - Blick auf den Dom
Der Dom zu St. Blasien

Der Dom zu St. Blasien wurde auf Betreiben des Fürstabt Martin II. Gerbert nach dem verheerenden Klosterbrand im Jahre 1768 errichtet. Inspiriert durch verschiedene Kirchenbauten in Rom und Paris gab er bei dem französischen Architekten Pierre Michel d‘Ixnard den riesigen Kuppelbau in Auftrag. Die Bauarbeiten begannen im Jahre 1772 und dauerten etwa ein Jahrzehnt. Dabei entstand ein ca. 62 Meter hoher Kirchenbau mit der drittgrößten Kirchenkuppel in ganz Europa.

Nach der Aufhebung des Klosters im Jahre 1806 wurde der Abriß des Domes in Erwägung gezogen. Doch es gab zahlreiche Persönlichkeiten, welche sich für den Erhalt des Bauwerkes einsetzten. So blieb das Gotteshaus unverändert bestehen bis zu einem vernichtenden Großbrand im Jahre 1874. Danach sollten fast vier Jahrzehnte ins Land gehen, bis die Ruine kurz vor dem ersten Weltkrieg im zeitgemäßen Jugendstil neu aufgebaut wurde.

Sein heutiges Aussehen erhielt der Dom in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Restauratoren orientierten sich bei ihrer Arbeit sehr stark am klassizistischen Original. Seither entwickelte sich die monumentale Kuppelkirche zu einem wahren Besuchermagneten, welcher zahllose Bewunderer in seinen Bann zieht.

Dank seiner guten Akustik und dem prachtvollen Ambiente wurde das Gotteshaus in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Aufführungsort für klassische Konzerte.

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