Das Olympiastadion in Berlin

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Das Olympiastadion in Berlin
Blick vom Olympischen Platz auf das Olympiastadion von Berlin

Das Olympiastadion befindet sich im äußersten Westen der Hauptstadt Berlin im Stadtbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Seinen heutigen Namen erhielt es erst im Jahre 1950 (vorher "Reichssportfeld"). Es steht inmitten eines weitläufigen Geländes, welches hauptsächlich für sportliche Zwecke bestimmt ist. Die eigentliche Sportfläche des Stadions liegt deutlich unter dem normalen Geländeniveau, d.h., nur ein Teil der Höhe des Bauwerkes ist von außen zu sehen.

Das Olympiastadion wurde in den Jahren von 1934 bis 1936 an der Stelle des ehemaligen "Deutschen Stadions" erbaut, das anläßlich der Olympischen Spiele von 1916 errichtet wurde - welche in Berlin stattfinden sollten und in Folge des ersten Weltkrieges ausfielen. Mit einem Fassungsvermögen von ursprünglich 100.000 Zuschauern war das Olympiastadion seinerzeit das größte Stadion der Welt. Nach dem letzten Umbau sind heute noch ca. 74.400 Zuschauerplätze vorhanden. Es gibt jetzt nur noch Sitzplätze, die vormals auch vorhandenen Stehplätze wurden komplett abgeschafft.

Die Einweihung des Olympiastadions erfolgte am 1. August 1936 mit dem Beginn der XI. Olympischen Sommerspiele. Architekt des Stadions war Werner March, welcher sich eng an die baulichen und gestalterischen Vorgaben der damaligen nationalsozialistischen Reichsregierung anlehnte.

Nach deutlichen Beschädigungen am Stadiongebäude und seiner Umgebung während der Schlußphase des 2. Weltkrieges wurde die Sportstätte und ihr Umfeld in den 1950er Jahren wieder originalnah restauriert. Im Verlauf der folgenden Jahrzehnte erfolgten mehrere Umbauten, der letzte in den Jahren 2000-2004. In dieser Zeit erhielt das Olympiastadion u.a. sein heutiges Dach.

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Bilder vom Olympiastadion

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