Die Allerheiligen-Wasserfälle und die Klosterruine Allerheiligen

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Die Allerheiligen-Wasserfälle
Die unterste Kaskade der Allerheiligen-Wasserfälle

Die Allerheiligen-Wasserfälle (auch Büttensteiner Wasserfälle genannt) befinden sich im nordwestlichen Teil des Schwarzwaldes nördlich von Oppenau. In einer engen Schlucht stürzt sich das Wasser des Lierbaches in sieben Kaskaden in die Tiefe. Dabei überwindet es insgesamt mehr als 80 Meter Höhenunterschied. Im Jahre 1840 wurde diese Naturattraktion durch einen malerischen Weg erschlossen. Dieser führt Sie über zahlreiche Treppen die Schlucht entlang und auf mehreren Brücken über die Wasserfälle hinweg.

Oberhalb der Wasserfälle steht die eindrucksvolle Ruine des Klosters Allerheiligen. Dieses Kloster war im Mittelalter ein bedeutendes kulturelles und religiöses Zentrum. Im Jahre 1804 wurde es durch einen Brand zerstört. Eine zeitlang dienten die Reste der Gebäude als Steinbruch. Nach dem Einsetzen des Tourismus in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen Sanierungsarbeiten an dem verbliebenen Mauerwerk. Große Teile des im gotischen Stil errichteten Bauwerks blieben so der Nachwelt erhalten. Die noch heute stolz in den Himmel ragenden Ruinen lassen auch in unseren Tagen die einstige Macht der Mönche erahnen.

Sie erreichen sowohl die Wasserfälle als auch die Klosterruine über die durch das Lierbachtal von Oppenau zur B500 (Schwarzwaldhochstraße) führende Straße. Es gibt einen Parkplatz am Fuß und einen weiteren oberhalb der Wasserfälle in Sichtweite des ehemaligen Klosters.

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